> RESCUE TRACK
Auch ,Rescue Track’ ist wieder ein Schritt hin zu einer noch besseren Notfallversorgung der Menschen, für die sich die DRF kontinuierlich einsetzt." Das Flight Following-System ist an das Navigationssystem des Hubschraubers angebunden und sendet Daten via Satellit an einen Server. Die Daten werden an die Leitstellen entweder über eine passwortgeschützte Homepage mit individuellem Zugang weitergegeben oder direkt in das Einsatzleitsystem der Leitstelle eingespeist.
Mit "Rescue Track" können jetzt alle 26 bayerischen Leitstellen die Hubschrauber der DRF und ihrer Partner im TEAM DRF jederzeit auf ihren Bildschirmen verfolgen und sie damit noch besser einsetzen. Die Mitarbeiter der Leitstellen sehen so jederzeit die Position und den Einsatzstatus der Hubschrauber in einem Umkreis von 150 Kilometern um ihren Standort.
RESCUE-TRACK-ONLINE-DARSTELLUNG
Die Vorteile für die Notfallrettung unterstreicht Marc Gistrichovsky, Leiter der Rettungsleitstelle Nürnberg: "Wir setzen ,Rescue Track’ seit fast einem Jahr ein und haben die Vorteile sehr zu schätzen gelernt. Bisher war es so, dass die beiden Nürnberger TEAM DRF Hubschrauber nicht erreichbar waren, sobald sie den Funkbereich unserer Leitstelle verlassen hatten. Jetzt können wir jederzeit sehen, wo sie sind und Kontakt aufnehmen. Ist einer von ihnen beispielsweise auf dem Rückflug, aber noch nicht in unserem Funkbereich, können wir ihn trotzdem schon zu einem neuen Einsatz alarmieren." Ein weiterer Vorteil besteht laut Christian Schulze, DRF-Projektleiter Rescue Track, darin, dass nicht nur die Heimatleitstelle sehen kann, wo der Hubschrauber ist, sondern auch angrenzende Leitstellen – wenn sie an das System angeschlossen sind.
